San Blas Islands – mit Seesternen in Panama

Die San Blas Inseln!! Mit ein Grund, warum wir Panama überhaupt als Reiseziel gewählt hatten! Und dann das: 2 Tage, bevor wir loswollten wurden alle Touren zu den San Blas Inseln gecancelt: Sturmwarnung! Eine andere Deutsche aus unserem Hostel musste daher San Blas-los wieder heimfliegen. Wir dagegen hofften auf Wetterbesserung, während wir Panama City besichtigten.. und hatten Glück.

Startzeit: 05:30 Uhr. Wir hatten einiges über den angeblich beschwerlichen Anreiseweg gehört und gelesen und waren daher gespannt. Und tatsächlich: ein Aufenthalt auf den San Blas Inseln hat seinen Preis- und das nicht nur finanziell gesehen.

Erst ging es zügig raus aus der Stadt, auf einer ziemlich guten Straße, ähnlich einer Autobahn. Nach einer guten Stunde jedoch biegt man von dieser Straße in den Dschungel ab. Jawohl, Dschungel. Man befindet sich auf einem geteerten Sträßchen, links und rechts nichts anderes als Dschungel. Leider verläuft dieses Sträßchen alles andere als gerade, so dass uns langsam klar wurde, warum wir mit einem Allrad-Jeep losgefahren waren. Der Weg verläuft schlangenlinienförmig bis serpentinenartig, so dass sich Rechts-und Linkskurven abwechseln. Leider geht es gleichzeitig noch hoch und runter, und zwar mit solch krassen Steigungen, dass der Jeep extrem beschleunigen musste, um überhaupt nach oben zu kommen. Im Endeffekt gab es keinen Unterschied zu einer Achterbahnfahrt, abgesehen von der langen Dauer. So standen dann auch am Straßenrand immer mal wieder andere Jeeps, die einen Stop machten….den die Insassen dringend benötigten, wie man leider deutlich sehen konnte.

Ohne Pause aber mit extrem flauem Magen kamen wir dann am „Port“ an, was einfach eine Stelle im Dschungel war, wo es auf das Meer hinaus ging.

Uns wurde mitgeteilt, dass es auf den Inseln sonnig sei, die Überfahrt aber etwas „bumpy“ werde. Das war leicht untertrieben. Wenn man sich in die Dusche stellen würde, das Wasser voll aufdrehen und nach oben schauen würde – für ca 40 Minuten -könnte man etwa nachfühlen, wie es uns ging. Der Europapark ist nichts gegen die Anfahrt auf die Inseln. Anjas Kommentar:“ Das glaubt uns keiner, wenn wir das erzählen!“.

Dafür wurden wir aber mehr als entschädigt. Die Inseln waren toll, das Wasser türkis. Und beim Schnorcheln konnten wir riesige Korallen, Seesterne und einen großen Rochen sehen, außerdem gab es auch eine Bootstour auf einige andere Inseln.

We love San Blas!

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